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Ökonomische Maßnahmen sind seit Beginn der vorindustriellen Neuzeit stringent mit ökologischen Folgen verbunden. Die Folgen unüberlegter ökonomischer Maßnahmen mit dem einzigen Ziel „Wachstum“ offenbaren die Fehlpolitik der letzten 30 Jahre: Hochwasserschäden, gesundheitliche Erkrankungen oder bauliche Schäden durch Luftverunreinigungen.

Beispiel:
Von der Markungsfläche der Stadt Ulm (119 Quadratkilometern oder ca. 14.000 Fußballfelder) sind beachtliche 20 Prozent davon Wald und forstwirtschaftlich genutzte Flächen. Diese gilt es zu erhalten. Bauvorhaben, welche die Grünflächen in den Städten weiterhin minimieren, lehne ich ab.

Energiequellen wie Sonnenlicht oder neuartige Antriebsmotoren (Hybrid, Wasserstoff) müssen bedacht unterstützt werden. In den USA oder Japan hat der Hybridmotor einen wesentlich höheren Stellenwert, als in Deutschland. Biomasse ist in Brasilien die Antriebsenergie der Zukunft. Deutschland ist im Bereich der Abfallentsorgung und Wasserversorgung weltweit führend. Diese Bereiche gilt es, auch unter staatlicher Unterstützung, zu fördern.

Weitere Belastungen der Konsumenten durch höhere Verbrauchssteuern sind abzulehnen.

Die vereinbarten Restlaufzeiten der KKW sind beschlossene Sache und eine weitsichtige Entscheidung gewesen. Auch wenn in China oder Indien zahlreiche weitere KKW gebaut werden, sollte die Abschaltung unserer KKW zu einem Umdenkungsprozess in den westlichen Industriestaaten beitragen. Zudem werden unsere Folgegenerationen nicht mit weiteren radioaktiven Abfällen belastet, dessen Endlagerung immer noch nicht endgültig geklärt ist.

Es sollte nicht in Mode kommen, die Landschaft zu hunderten mit Windkrafträdern -entgegen den Willen der Bevölkerung- zu bebauen. Zudem sollte Grüner Strom in die Stromnetze eingespeist werden, um die Stromkosten zu senken. Die derzeitige Regelung führt zu doppelten Kosten: die reguläre Stromerzeugung muss beim Ausfall des Grünen Stroms gewährleistet werden. In Deutschland werden aber ca. 10 Prozent zu viel Strom produziert, so dass der Wegfall der doppelten Stromversorgung kompensiert werden könnte.

Die alleinige Konzentration auf erneuerbare Energien ist der falsche Weg. Grundsätzlich muss der Staat mehr Anreize schaffen, damit Energie gespart wird, wie bei den verbrauchsarmen Pkw (unter 3,0 Liter) oder Niedrigenergiehäusern. Allein durch die Abschaltung von Stand-By-Geräten kann man nach verschiedenen Berechnungen bis zu 5 Prozent der Stromkosten sparen. Der Staat kann auch durch Aufklärung/Werbung Anreize hierfür schaffen aber dies ist nicht im Interesse der Energiewirtschaft. Die Steuervergünstigungen bei Investitionen in Grüne Investmentfonds sollen beibehalten werden.