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Die neu gefundenen Bildungsstandards wie die BA und MA-Studiengänge oder das 12-jährige Abitur reichen für eine moderne Qualitätsentwicklung nicht aus. Ausbildung fängt heute bereits in der Grundschule an. Jeder in Deutschland lebende Mensch muss die Möglichkeiten haben, die deutsche Sprache zu lernen. Zu viele Menschen sind arbeitslos, da sie die deutsche Sprache nicht in Wort und Schrift gelernt und keine (Schul-)Ausbildung haben. Unsere komplexe Arbeitswelt basiert auf der Sprache, weshalb allgemeine Bildungsangebote (Deutschkurse u. ä.) forciert werden müssen; erst dann kann man Menschen speziell (um-)schulen.

Die Allgemeinbildung (Geographie, Wirtschaft, Gesellschaftskunde usw.) muss zudem ein wesentlicher Baustein in der schulischen Ausbildung darstellen.

Ausbildung muss heute qualifizierend und zukunftsfähig sein. Das kostet Geld, Zeit, Personal und weitere Ressourcen. Im weltweiten Vergleich kostet eine Hochschulausbildung für die Leistungsempfänger (Studierenden) in Deutschland am wenigsten. 300,- € Studiengebühren im Semester sichern eine standortfähige Hochschulausbildung denn allein in China verlassen jährlich rund 350.000 Ingenieure die Hochschulen. Deutschen Hochschulen muss zudem zur Wettbewerbsicherung mehr Autonomie bei der Auswahl ihrer Studierenden zugesprochen werden.

Es ist nicht mehr zeitgemäß, wenn eine mehrjährige Ausbildung umsonst ist. Studierende müssen für die Leistungen bezahlen, genauso wie Berufstätige in der Industrie, die ihren Meistertitel erwerben. Dies gilt auch für ausländische Studierende, da der Hochschulwechsel innerhalb Europas in den nächsten Jahren noch einmal stark zunehmen wird.

Im Ausschuss für Bildung/Forschung möchte ich meine Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Forschung und Lehre (als Betroffener Student und als Lehrender) vehement verteidigen.